Verfasst von: bleimantelgirl Am: 15. Januar 2012
Haben sie auch hin und wieder Pickel und Mitesser? Hört das denn nie auf, fragt man sich. In den Wechseljahren durchläuft die Haut noch einmal die Pubertät. Meist liegt es an den Hormonen. Es fließt zu viel Talg, das die Poren verstopft. Der entstehende Pfropf entzündet sich. Pusteln sollte man mit Zinksalbe unter einem runden Pflaster abheilen lassen. Wichtig: Nicht aufstechen. Dadurch riskiert man Entzündungen und dass die umgebende Haut verletzt wird. Einzelne Pickel können mit einem getönten antiseptischen Pickelstift abgedeckt werden. Mit einem ölfreien Concealer kann man nicht entzündliche Auswüchse abtupfen. Vor dem Schlafengehen sollte man beides entfernen. Bei einer Mischhaut ist die Haut oft an verschiedenen Stellen unterschiedlich trocken. Die Wangen brauchen mehr Fett als Stirn und Nase. Rubbelfreie Enzympeelings sind hier von Vorteil. Die Haut sollte man mit pH-hautneutraler Waschlotion, Gesichtswasser ohne Alkohol und leichte Feuchtigkeitscremes behandeln. Bei Unreinheiten kann man mit mattierendem Make-up – frei von Ölen – abdecken.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 15. Januar 2012
Wer hatte noch keine Blasenentzündung gehabt? Manche haben sie immer und immer wieder. Betroffen sind vor allem jüngere Frauen zu Beginn ihrer sexuellen Aktivität, weil beim Sex Keime in die Harnröhre gelangen. Zum anderen sind Frauen in den Wechseljahren häufiger betroffen. Durch den Rückgang der Östrogenbildung nehmen Durchblutung und Dicke der Scheiden- und Harnröhrenschleimhaut ab. Ständiger Harndrang und Brennen beim Wasserlassen deuten auf eine Blasenentzündung hin. Der beste Schutz für ihre Blase: Viel trinken und sich warm halten. Eine einfache Blasenentzündung dauert meist nur drei Tage. Meist wird eine Blasenentzündung mit Antibiotika behandelt. Wenn die Entzündung mehrmals im Jahr auftritt, wird per Ultraschalluntersuchung festgestellt, ob die Blase vollständig leer ist. Denn Restharn ist der ideale Nährboden für Keime.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 15. Januar 2012
Ein Leistenbruch ist eine Erkrankung, die am häufigsten eine Operation erfordert. Bis zu 200.000 Menschen pro Jahr in Deutschland müssen deshalb operiert werden. Was passiert bei einem Leistenbruch? Der Bauchinhalt mit seinen umhüllenden Schichten drängt durch Lücken in der Bauchmuskulatur. Es entsteht ein Bruchsack aus Bauchfell. Er rutscht in die vordere Bauchwand runter. Der Leistenbruch macht sich durch eine Beule in der Leiste bemerkbar, die schmerzen kann. Doch manchmal ist er auch von außen nicht sichtbar. Die Diagnose ist nicht immer einfach und bedarf einiger Erfahrung, den Bruch in der Leiste zu ertasten. Etwa 75 Prozent der Leistenbrüche werden offen operiert. Bei den minimalinvasiven Techniken und der offenen Lichtenstein-Operation wird ein Netz in die Bauchwand gesetzt, welches den Bauchinhalt zurückhalten soll. Wenn der Bruch schmerzt, sollte immer operiert werden. Und wenn der Bruchsack klemmt, ist die Operation unvermeidbar, denn Darmgewebe kann absterben. Es droht eine Bauchfellentzündung, die lebensgefährlich ist.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 15. Januar 2012
Die Medizin fasst als chronisch-entzündliche Darmerkrankungen zwei Darmleiden zusammen. Und zwar Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Bisher ist es den Medizinern unklar, warum der Mensch daran erkrankt. Als Ursachen werden eine genetisch bedingte Empfindlichkeit, Umweltfaktoren, eine krankhaft gesteigerte Immunantwort und eine gestörte Auseinandersetzung zwischen dem Darm und den Darmbakterien gesehen.
Die Anzahl der Betroffenen nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu. Meist erkranken junge Erwachsene zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr. Eine Ersterkrankung kann aber auch erst ab dem 60. Lebensjahr eintreten. Sowohl Männer als auch Frauen sind gleichermaßen davon betroffen. Raucher erkranken doppelt so häufig an Morbus Crohn wie Nichtraucher. Bei der Colitis ulcerosa scheint das Zigarettenrauchen sogar zu schützen. Und auch hier sind Männer und Frauen gleich stark betroffen. Das Erkrankungsalter liegt zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Beide Damerkrankungen bekommt man schicksalshaft. Man kann sie nicht verhindern und sie sind auch nicht heilbar. Und mit der Ernährung sind sie in den allermeisten Fällen auch nicht zu beeinflussen. Allerdings macht die Medizin in der Therapie bereits Fortschritte, so dass die Erkrankungen oft unterdrückt werden können.
Zu den Krankheitssymptomen gehören: Durchfälle, Bauchschmerzen, Blut im Stuhl, Fieber. Als Therapiemittel wird meist Cortison verabreicht.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 5. Januar 2012
Patienten, die lange Zeit liegen müssen, können gefährliche Blutgerinnsel in den Venen drohen. Deshalb müssen sie Medikamente einnehmen, die das verhindern. Doch Heparin wirkt nur, wenn es gespritzt wird und dauert über Wochen. Bei sog. Hochrisikopatienten ist dies erforderlich, z. B. bei Patienten mit Hüftgelenkprothese. Doch seit 3 Jahren gibt es für solche Menschen auch Tabletten. Nach einem Hüft- oder Kniegelenkersatz sind als Thromboseschutz die Substanzen Rivaroxaban, Dabigatran und auch Apixaban zugelassen.
Verschärftes Thromboserisiko besteht bei Patienten mit Schlaganfall und Krebserkrankungen. Um einer Thrombose vorzubeugen sollte man Kompressionsstrümpfe anziehen. Diese stützen die Venen von außen.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 5. Januar 2012
Der Einfluss der Gene wird oft überschätzt. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Herzinfarkt zu verhindern oder sogar rauszuzögern. Die Zahl der Todesfälle sank zwar in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland um fast 12.000. Doch die Rate der Herzinfarkte stieg. Mit einem Belastungs-EKG können Patienten ihr Herz überprüfen lassen. Gewisse Risikofaktoren kann man jedoch nicht ändern: das männliche Geschlecht, das Alter, die Familiengeschichte. Der Lebensstil ist für das Herzrisiko wesentlich ausschlaggebender als die Gene. Es empfiehlt sich das Rauchen aufzuhören, weniger Bluthochdruck durch weniger Pfunde und eine gesunde Ernährung senken das Risiko eines Herzinfarktes.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 5. Januar 2012
Frauen, die rauchen, verkürzen mit jeder Zigarette tendenziell die Zeit bis zu den Wechseljahren. So eine Übersichtsstudie mit mehr als 43.000 Teilnehmerinnen. Eine Nikotinabhängigkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit um 43 %, dass die Menopause bereits im Alter zwischen 43 und 50 eintritt, so Forscher der Universität Hongkong. Außerdem steigert das wiederum die Wahrscheinlichkeit, später an Osteoporose, Diabetes und Herzkreislauf-Leiden zu erkranken.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 19. Dezember 2011
Liebevolle Berührungen, vertraute Rhythmen im ersten Lebensjahr lenken und leiten das Kind spielerisch. Erziehung bedeutet eine Beziehung zum Kind aufzubauen.
Hierzu gibt es heute ganz vielfältige Antworten. Keine Familie ist gleich. Jede Familie ist anders. Eltern sollten sich anfangs auf ihr Bauchgefühl hören. Das Baby zeigt durch Blicke und Mimik den Eltern, was es braucht und wofür es sich interessiert. In den ersten Wochen geht es darum, eine liebevolle Beziehung aufzubauen und sich kennen zu lernen und sich aufeinander ein zu lassen. Achten sie daher auf die Vorlieben ihres Babys und sein Temperament. Eine sichere Basis entsteht, wenn sie ihr Kind nach dessen Bedarf stillen und schlafen lassen, wenn sie prompt auf ihr Kind reagieren und sich gerne mit ihrem Kind beschäftigen und viel mit ihm sprechen.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 19. Dezember 2011
Klimakterium bezeichnet bei einer Frau die Jahre der hormonellen Umstellung vor und nach der Menopause. Ein natürlicher Abschnitt im Leben einer Frau, wie eben die Pubertät. Solange keine starken Beschwerden auftreten, bedarf es keiner Behandlung. Das Klimakterium beginnt erst Mitte 50, bei manchen Frauen schon ab 40 oder Mitte 40. Doch mit 58 Jahren haben die meisten Frauen die Wechseljahre hinter sich. Wenn bei einer Frau die Eierstöcke entfernt werden, setzt das Klimakterium direkt ein.
Das Klimakterium unterteilt man in Prämenopause, Menopause, Perimenopause, Postmenopause und Klimakterium praecox. Bei der hormonellen Umstellung geht das Östrogen zurück, welches sich in den Eierstöcken bildet und den Menstruationszyklus regelt. Setzt das Klimakterium ein, dann sinkt der Östrogenspiegel.
Während des Klimakteriums kann es zu Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Scheidenentzündung etc. führen. Während der Wechseljahre können auch Schwindel, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Depressionen auftreten.
Verfasst von: bleimantelgirl Am: 9. Dezember 2011
Anorexia Mentalis oder Magersucht ist eine psychische Störung aus dem Bereich der seelisch-bedingten Esstörung. Man unterscheidet bei der Anorexa zwischen dem restriktivem Typus und dem Purging-Typus. Beim restriktiven Typus wird die Nahrungsaufnahme verringert. Beim Purging-Typus wird das Gewicht durch Erbrechen reduziert. Betroffene mit dem Purging-Typus nehmen meist Appetitzügler oder Abführmittel oder betreiben exzessiven Sport.
Kranke sind mit ihren Gedanken stets bei den Themen Ernährung, Kalorien, Gewicht und Körperschema. Betroffene sind sehr kälteempfindlich. Der Körper fährt den Stoffwechsel herunter. Das wärmedämmende subkutane Körperfett fehlt. Weitere Symptome sind z. B. Schwindelgefühl, Ohnmachtsanfälle sowie hormonelle Störungen (z. B. Ausbleiben der Periode).
Die Gedanken der Kranken sind eingeengt und kreisen stets um die Themen Ernährung, Wenn die Krankheit während der Pubertät auftritt, so endet das Größenwachstum vorzeitig und die Geschlechtsreife tritt entweder nicht oder verzögert ein. Bei Mädchen bildet sich die weibliche Brust nicht und bei Jungen bleibt die Entwicklung der Hoden und des Penis aus.
Die Magersucht ist eine schwere, unter Umständen tödliche Erkrankung. Es kann zu körperlichen Folgen, wie z. B. verlangsamter Herzschlag, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Herztod, Unterzuckerung, Blutarmut, Unfruchtbarkeit, chronischer Verstopfung, Magenkrämpfen, Übelkeit, Nierenversagen etc. führen.