Verfasst von: bleimantelgirl Am: 31. März 2010
Endlich Frühling. Die Temperaturen steigen und die Sonnenstrahlen versprühen gute Laune. Doch mit dem Beginn der Frühlingszeit beginnt auch wieder die Zeit der Heuschnupfen-Geplagten. Jeder dritte Bundesbürger ist Allergiker und jeder vierte leidet an Heuschnupfen. Hauptauslöser von Heuschnupfen oder Asthma sind Birkenpollen. Viele Bundesbürger reagieren auf bestimmte Pollen, wie Bäume, Getreidesorten, Kräuter oder Gräser allergisch und äußern sich durch diverse Symptome, wie tränende oder juckende Augen, ständiger Nies- und Hustenreiz, Schnupfen, Kopfweh und Atemnot.
Aufgrund des harten und langen Winters wurden erst ab Mitte Februar vereinzelt Pollen in der Luft festgestellt. Hasel- und Erlenpollen kamen dieses Jahr verspätet. Der Birkenpollenflug beginnt meistens Mitte März und erreicht im April seinen Höhepunkt. Wie stark die Pollenbelastung ausfällt, hängt von den Witterungsverhältnissen ab, wie Temperatur, Wind und Niederschlag ab.
Zudem gibt es dieses Jahr eine starke Belastung durch Birkenpollen, da Birken alle zwei Jahre besonders viele Pollen freisetzen und das Jahr 2010 ist für die Birken ein „Mastjahr“.
Die Hauptblütezeit von Bäumen ist von Februar bis April. Zu den Frühblühern zählen Hasel, Birke und Erle, die den Heuschnupfen verursachen. Gräser blühen in der Zeit zwischen Mai und Juli.
Sollten Sie nach dieser Zeit immer noch unter Heuschnupfen klagen oder halten die Symptome sogar das ganze Jahr an, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Pilzsporenallergie.
Heuschnupfen oder grundsätzlich eine Allergie sollte man nicht unterschätzen. Es besteht sogar Gefahr, dass sich daraus eine allergische Entzündung der Atemwege entwickelt und die Bronchien befallen und daraus chronisches Asthma entsteht. Bei Asthma können die Betroffenen nur schwer atmen und leiden unter einem hartnäckigen Husten.
Um sicher zu gehen, ob und gegen was man allergisch ist bzw. reagiert, sollte ein Allergologe aufgesucht werden. Mit Hilfe eines Hauttests (Allergietests) wird festgestellt, auf welche Pollen man allergisch reagiert. Anhand der Diagnose kann der Arzt dem Patienten gezielt behandeln und auch verschiedene Medikamente verschreiben. Bei einer starken Ausprägung der Symptome kann der behandelnde Arzt Kortison oder andere Präparate verabreichen.
Bei leichtem bis mittelstarken Heuschnupfen helfen Medikamente, wie:
• Globuli
• Zink bei Heuschnupfen
• Vividrin Antiallergische Augentropfen
• Livocap Direkt Augentropfen
• Heuschnupfenspray
• Vividrin Nasenspray
Ich selber leide unter Heuschnupfen und verwende Vividrin Nasenspray und Vividrin Antiallergische Augentropfen mit denen ich sehr zufrieden bin und auch den Alltag gut bewältigen kann.
Der Pollenflugkalender zeigt Ihnen, wann welche Pollen in der Luft sind. So können Sie sich darauf vorbereiten und eventuell Vorsichtsmaßnahmen treffen. Unter folgenden Links können Sie sich die nötigen Informationen holen:
https://www.aliva.de/informationen/pollenflug.html;jsessionid=D4E42FFD9A5C8657378AADD491D643F1.web2
http://www.meteoros.de/pollen/kalender.htm
Auf alle Fälle sollte man bei starkem Heuschnupfen oder Allergie undbedingt einen Arzt aufsuchen.
26. September 2010 um 16:51
Asthmabehandlung. Sind japanische Atemmethoden doch seriöser?
In der Asthmafachwelt ist man der Meinung, dass keine Atemtechnik die Krankheit so entscheidend und markant beeinflussen kann wie Medikamente. Die empfohlenen Medikamente wirken jedoch nur symptomunterdrückend und ein heilendes Medikament ist noch nicht in Sicht. Von Ärzten wird der Atmungsapparat als pneumatisches System in dem Sinn aufgefasst, dass z. B. die Bauchatmung genau so gesund oder ungesund sein würde wie die Brustatmung. Es fehlt also an einer wissenschaftlichen Erklärung für eine, sagen wir entspannende, Wirkung einer durch Atemtherapeuten gern gelehrten Bauchatmung auf asthmatisch verengte Atemwege. Im Asthmasprayszenario hingegen ist die dramatische Wirkung wissenschaftlich nachvollziehbar und man verliert die große Kluft zwischen Symptomunterdrückung und Heilung aus den Augen.
Aus dem Diagramm bei http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/Wechselwirkung.pdf erfahren wir aber von dem Anstieg des Druckes im Bauchraum bei der Einatmung als Naturgesetz. Dass von der den Druck im Bauchraum steuernden Anspannung des Bauches eine besondere Wirkung auf die Atmung ausgeht kann man aber leicht beweisen, indem man mit der Hand das An- und Entspannen der Bauchmuskeln bei der Atmung abtastet. Wenn man jetzt das Anspannen bei der Einatmung bewusst verhindert, so wird die Atmung seichter und schwächer und letztendlich asthmatypisch.
Aus dieser Perspektive heraus, d. h. mit durch die Hand abgetastetem Variieren der Bauchmuskelspannung kann man die Einatmung nicht nur schwächer sondern auch kräftiger werden lassen und so mit dem Asthmaspray konsequent konkurrieren, der sonst auf lange Sicht die Atmung schwächt. Denn die hier erwähnten Muskeln werden weniger in Anspruch genommen und müssen deshalb die Koordinierung langsam verlieren. Die Stärkung der Einatmungsmuskeln generell mit so genannten SIMT-Geräten, die das Einatmung durch Drosselwirkung gezielt erschweren, ist bekannt, aber die Koordinierung bleibt unbeeinflusst.
Das Einüben einer verstärkten Anspannung der Bauchmuskeln bei der Einatmung ist vielleicht am besten auf einem Crosstrainer oder sonstigem Ergometer zu realisieren, wo man sich ungestört konzentrieren kann und wo zur eigenen Sicherheit körperliche Leistung und Puls gemessen wird. Dadurch ist die Entwicklung einer sonst zu befürchtenden Fehlatmung zu vermeiden.
Japanische Texte wie z. B. „Die Kraft strahlender Gesundheit“ (http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/Shioya001.pdf ) von dem im Alter von über 100 Jahren vor kurzem verstorbenen Nobuo Shioya thematisieren die spezielle Koordinierung der Atmungsmuskeln, das heißt ausdrücklich eine Anspannung der Bauchmuskeln und deshalb eine Steigerung des Bauchinnnendrucks. Auf Seite 124 lesen wir “….hara ga suwaru” (der Bauch ist fest) bezieht sich auf diesen Zustand, in dem die Aufmerksamkeit auf das seika-tanden gerichtet, im Unterbauch Kraft gesammelt und die Luft bis dort hinabgedrückt wird. Im Bauch fest zu sein, gilt besonders als idealer und vorteilhafter Zustand“ Ki wird gesammelt. Das muss die Neugierde erwecken, ist aber weit davon entfernt wie oben schon notiert, mit europäischen Vorstellungen von der Physik logisch in Einklang zu stehen. Wenn durch die Eigenschaft der Atemluft in der Lunge usw. der Druck überall ausgeglichen wird, hätte Bauchatmung in irgendwelcher Form keine Auswirkung auf eine Verengung der Atemwege.
Siehe auch zu Thema http://www.mountsinaifpa.org/profiles/gwen-s-skloot Demzufolge schützt gesundes Durchatmen (deep inspiration) die Bronchien. Darf in einem Provokationstest eine gesunde Person nicht durchatmen, so reagiert sie wie ein Asthmatiker, was auf eine zu schwache Einatmung beim Asthmatiker hindeutet, die logischerweise mit Atemtechnik behoben werden könnte.
Dieser Beitrag soll nicht dem Verkauf von einem Buch oder einer Karriere als Therapeut dienen. Ich bin nur privat über die steigenden Gesundheitskosten erschrocken. Richard Friedel