Gesundheit Blog

Übermäßiges Schwitzen

Posted on: 26. Juli 2012

Stress oder Aufregung und sogar Übergewicht und Fettsucht sowie Alkoholkonsum, Schwangerschaft und Wechseljahre können zu erhöhtem und verstärktem Schwitzen führen. Doch nicht immer liegt ein ungesunder oder veränderter Lebensstil vor.

Wer unter einer erhöhten Schweißproduktion leidet, der kann ggfs. unter überaktiven Nerven oder einer ernsthaften Krankheit leiden. Wenn die Schweißproduktion über ein bestimmtes Maß ansteigt und zeitweise bzw. dauerhaft gestört ist, der sollte unbedingt einen Mediziner aufsuchen. Denn unter übermäßigem Schwitzen kann Hyperhidrose stecken.

Oft zeigt sich Hyperhidrose schon in der Kindheit oder Jugend. Vor allem sind Handflächen, Fußsohlen und Achseln betroffen. Betroffene sind in ihrem Alltagsleben oft erheblich eingeschränkt. Das Händeschütteln wird zur Qual und jeglicher Kontakt zu anderen Personen.

Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden: Je nach Schweregrad und Störung wird eine Behandlung vom Dermatologen vorgeschlagen. Wenn schweißstoppende Mittel, wie Antitranspirante oder methenaminhaltige Salben nicht helfen. Eine Methode ist die sog. Leitungswasser-Iontophorese. Ein schwacher Gleitstrom fließt in einem Wasserbad über Hände oder Füße in den Körper. Manche Ärzte spritzen das Nervengift Botulinumtoxin A unter die betroffenen Hautstellen. Diese Behandlung muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. In hartnäckigen Fällen werden die Schweißdrüsen operativ (subkutante Kürettage oder Saugkürettage) entfernt.

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